Archive for Mai 2007

Domain-Newsletter #365

31. Mai 2007

Der aktuelle Domain-Newsletter #365 von domain-recht.de ist da und bietet diesmal folgende Themen:

__adr.eu – UDRP-Konkurrenz für die WIPO
__Warnung von ARIN – IP-Adressen werden knapp
__.travel – Reise-Domain vor dem Kollaps?
__OLG Düsseldorf – Gattungsbegriff sticht Marke
__p/oker.de – Spielfieber unter .de
__DomainFocus – Live-Auktion von Sedo
__ICANN – Oktober-Meeting in Los Angeles

DNL #365 findet man bereits im Archiv. Leser, die den Domain-Newsletter nicht abonniert haben, können den aktuellen Domain-Newsletter im Archiv abrufen.

Im Archiv des Newsletters findet man auch frühere Ausgaben mit vielen lesenswerten und nach wie vor aktuellen Artikeln.

Viel Spaß bei der Lektüre.

Gemeinschaftsmarken

30. Mai 2007

Nicht nur der Internetauftritt der EU ist umgezogen, sondern auch das »Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt« und deren Datenbank der Gemeinschaftsmarken.

Man findet sie jetzt unter http://oami.europa.eu/de/default.htm.

Domain-Newsletter #364

24. Mai 2007

Der aktuelle Domain-Newsletter #364 von domain-recht.de ist da und bietet diesmal folgende Themen:

__Registerfly-Skandal – ICANN zieht erste Lehren
__New Net Profits – Revolution im Domain-Parking?
__TLDs – Neues von .au, .za und .tel
__Störer-Urteile – haften Eltern für ihre Kinder?
__Umfrage – schwere Zeiten für Pay-per-Click
__Rekord-Deal – US$ 9,5 Mio. in bar für p/orn.com
__IHK-Hannover – Die rechtssichere Website

DNL #364 findet man bereits im Archiv. Leser, die den Domain-Newsletter nicht abonniert haben, können den aktuellen Domain-Newsletter im Archiv abrufen.

Im Archiv des Newsletters findet man auch frühere Ausgaben mit vielen lesenswerten und nach wie vor aktuellen Artikeln.

Viel Spaß bei der Lektüre.

Metatags in USA

22. Mai 2007

Intern.de berichtet von einer US-amerikanischen Gerichtsentscheidung, die das mit der Nutzung von Markennamen in Metatags deutlich entspannter sieht, als die deutsche Gerichtsbarkeit:

Ein New Yorker Gericht hat jetzt unter Verweis auf frühere Entscheidungen erneut beschlossen (PDF), dass die Nutzung einer Marke als Metatag selbst dann rechtmäßig ist, wenn es sich um den als Marke eingetragenen Namen eines unmittelbaren Konkurrenten handelt.

Widerrufsbelehrungen

22. Mai 2007

Laut einer Studie des Zertifizierungsunternehmen »Trusted Shops« richten sich die meisten Abmahnungen gegen Online-Händler auf Fehler in der Widerrufsbelehrung. Es handelt sich da immer wieder auch um Massenabmahnungen.

Via

Die 20-Seitige Studie wartet mit 7 Thesen auf: Schon die erste These ist etwas unklar. Dort heisst es, Abmahnungen gehören zum Alltag, der Durchscshnittswert liegt bei insgesamt 2,1 Abmahnungen pro Shop.

Diese Daten besagen leider wenig, da kein zeitlicher Rahmen gesteckt wird. Doch wenn jeder Shop zwei Abmahnungen wegen unter anderem möglicherweise falscher (die Rechtsprechung ist da widersprüchlich) Widerrufsfristen (2 Wochen vs. 1 Monat) in eBay-Shops bekommt, dürften – wie Michael Weller bei Lawgecal richtig sagt – einige Kleinshopper ein großes Existenzproblem haben.

Doch wie die Studie unter Ziffer 5 auch zeigt, wehren sich die Shop-Betreiber: immerhin 29% weisen die Abmahnungen vollständig zurück, weitere 23 % ändern zumindest die Unterlassungserklärung zu ihren Gunsten ab und nochmals 20% akzeptieren zwar die Abmahnung, zahlen die entstandenen Kosten aber nur zum Teil oder gar nicht. Ob dieses Handeln Erfolg zeitigte liest man am besten selbst in der Studie.

poker.de zum Preis von € 695.000,–

21. Mai 2007

Nachdem der porn.com-Deal so hochpreisig ausgefallen ist, scheinen € 695.000,– für poker.de gar nicht viel. Doch macht man sich klar, dass es sich um eine .de-Domain und damit um eine Domain unter einer Länderkennung handelt, ist das ein herausragendes Ergebnis.

Der Deal erfolgte bei einer Live Auktion anlässlich des Domainfestes in Amsterdam. Unklar bleibt freilich, warum sich die Spielbank WIesbaden von der Domain trennt.

Via

Domain-Newsletter #363

18. Mai 2007

Der aktuelle Domain-Newsletter #363 von domain-recht.de ist da und bietet diesmal folgende Themen:

__Abschied – ICANN sucht Nachfolger für Vint Cerf
__Einblick – Interview mit einem Phisher
__3. Runde – ICANN führt neue gTLDs ein!
__OLG München – Grabbing ist wettbewerbswidrig
__Umfrage – Sedo zur Handelsbörse Nr. 1 gekürt
__15.com – kleine Zahl, aber großer Preis
__Markenrecht – Seminare von marktplatz-marke.de

DNL #363 findet man bereits im Archiv. Leser, die den Domain-Newsletter nicht abonniert haben, können den aktuellen Domain-Newsletter im Archiv abrufen.

Im Archiv des Newsletters findet man auch frühere Ausgaben mit vielen lesenswerten und nach wie vor aktuellen Artikeln.

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porn.com für US$ 9,5 Mio. verkauft

16. Mai 2007

Der Domainbroker-Service Moniker, bekannt für spektakuläre Domainverteigerungen anlässlich der T.R.A.F.F.I.C genannten Domainer-Treffen, verkündete gestern, den Verkauf der Domain porn.com zum Preis von US$ 9.500.000,– durchgeführt zu haben.

Das besondere an diesem Deal ist, dass er in Cash erfolgt und nicht, wie bei der vermeintlich teureren Domain sex.com (US$ 12 Mio.) – zumindest teilweise – in Aktienpaketen.

Via

Domain-Newsletter #362

11. Mai 2007

Der aktuelle Domain-Newsletter #362 von domain-recht.de ist da und bietet diesmal folgende Themen:

__DENIC – Genossen wählen neuen Aufsichtsrat
__Frühjahrsputz – ICANN räumt im WHOIS auf
__Statistik – .com meldet Millionenzuwachs
__LG Düsseldorf – Steuerfuchs dreht den Spieß um
__Lesetipp – Domain-Namen im Lichte des Nutzers
__baja.com – Doppelpack für US$ 95.500,-
__Potsdam – @kit-Tagung 2007

DNL #362 findet man bereits im Archiv. Leser, die den Domain-Newsletter nicht abonniert haben, können den aktuellen Domain-Newsletter im Archiv abrufen.

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Daten und Ermittlung

10. Mai 2007

Malte sprach auf Spreeblick mit einem Technischen Direktor (CTO) eines Internet Service Providers zu Fragen der Vorratsdatenspeicherung und den Möglichkeiten der Ermittlungsbehörden:

Wer soll denn 2 Tera IP-Logs eines fraglichen Zeitabschnitts nach einer bestimmten Kommunikation durchsuchen? Selbst wir hätten da im nachhinein durchaus Probleme. Davon, dass irgendeine Polizeistelle das kann (außer dem BKA eventuell) kann überhaupt kein Rede sein. Am Ende wird es ein Ergänzungsgesetz geben, das UNS verpflichtet die Auswertung vorzunehmen. Vermute ich mal. Natürlich kostenlos.

(Am Rande: was kostet es, die ganzen Daten aufzuheben? EINEN HAUFEN SCHOTTER. Einen großen Haufen. Wer zahlt? Erst die Wirtschaft und dann der Kunde.)

Nicht erwähnt ist, die oft begegnende Inkompetenz der Ermittlungsbehörden, bei Anfragen die korrekte Ermächtigungsgrundlage zu nennen.


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