Widerrufsbelehrungen

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Laut einer Studie des Zertifizierungsunternehmen »Trusted Shops« richten sich die meisten Abmahnungen gegen Online-Händler auf Fehler in der Widerrufsbelehrung. Es handelt sich da immer wieder auch um Massenabmahnungen.

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Die 20-Seitige Studie wartet mit 7 Thesen auf: Schon die erste These ist etwas unklar. Dort heisst es, Abmahnungen gehören zum Alltag, der Durchscshnittswert liegt bei insgesamt 2,1 Abmahnungen pro Shop.

Diese Daten besagen leider wenig, da kein zeitlicher Rahmen gesteckt wird. Doch wenn jeder Shop zwei Abmahnungen wegen unter anderem möglicherweise falscher (die Rechtsprechung ist da widersprüchlich) Widerrufsfristen (2 Wochen vs. 1 Monat) in eBay-Shops bekommt, dürften – wie Michael Weller bei Lawgecal richtig sagt – einige Kleinshopper ein großes Existenzproblem haben.

Doch wie die Studie unter Ziffer 5 auch zeigt, wehren sich die Shop-Betreiber: immerhin 29% weisen die Abmahnungen vollständig zurück, weitere 23 % ändern zumindest die Unterlassungserklärung zu ihren Gunsten ab und nochmals 20% akzeptieren zwar die Abmahnung, zahlen die entstandenen Kosten aber nur zum Teil oder gar nicht. Ob dieses Handeln Erfolg zeitigte liest man am besten selbst in der Studie.


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