Gesprächskreis 8

by

Ralf Zosel stellt nun die Frage, wie die Qualität der Handhabbarkeit der australischen Entscheidungen ist. Gibt es feste URLs? Sind die Urteile miteinander verlinkt?

Anfangs, 1995, gab es keine Zentrale für die Urteile. Das war ein großes Durcheinander. Mittlerweile gibt es eine Zentralstelle für die Entscheidungen. Aber es einige Zeit gedauert, bis ein einheitliches Format erstellt wurde, an das sich alle zu halten haben.

Die Vernetzung der Entscheidungen in Frankreich (von »OLGs« und des Gerichtshofes) hat sich erst vor kurzem entwickelt. Die OLG-Entscheidungen befinden sich mittlerweile auf einem Server. Problematisch ist der Zugriff von Dritten auf diese Sammlungen.

* * *

Weiter stellt sich die Frage, ob eine Zertifizierung von solchen Onlineangeboten notwendig ist.

Rigo Wenning meint, man habe früher Schwierigkeiten gehabt, bei der Digitalisierung der Urteile des BVerwG. Die waren signiert. Aber es war nicht nur innovativ, sondern auch ein ordentlicher Pfusch.

Später bei 3WC, bei der Wenning jetzt tätig ist, hätte die Sache besser sein können. Es gibt Verfahren, die digitale Dokumente online sicher machen: xtml-signatur. Doch die Browserhersteller stellen sich quer. Um diese Sprache anzuwenden, bräuchten die Browser modernere Engines. Da weigern sich die Hersteller. Doch dank des Phishing stehen die Browserhersteller in der Pflicht. Bisher ist da aber noch keine Aktivität bekannt.


%d Bloggern gefällt das: