Wenn das Ende der Registrierung naht

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Vor einem Jahr habe ich zu Testzwecken bei bekannten US-amerikansichen Registraren ein paar Domains registriert. Dass ich deren Registrierung nicht verlängern sie sogar kündigen würde – einen entsprechenden Reminder hatte ich gesetzt –, war und ist für mich von Anfang an keine Frage gewesen.

Nun zeigt sich seit mehreren Wochen, dass der Reminder völlig überflüssig war. Die beiden Registrare, die mir alle paar Tage Hinweise zusenden, weil die Domains in kürze auslaufen würden, sind redlich bemüht, die Domains weiter für einen registriert zu halten und einem zufälligen Verlust der Domains, wegen Unaufmerksamkeit des Domaininhabers, entgegenzuwirken.

Dass es unter diesen Umständen bei großen Unternehmen doch immer wieder Domains verloren gehen scheint da verwunderlich. Doch das liegt dann wohl an den fehlenden Strukturen und Verantworlichkeiten, kurz an der richtigen Domainstrategie, die auch das Domainmanagement umfasst und dafür sorgt, dass alles wohlorganisiert in geordneten Bahnen verläuft.

Als Unternehmen sollte man sich genau überlegen, wer wie für die Domains verantwortlich ist, wie die Kommunikationsstrukturen ver- (Marketing, IT, , Geschäftsleitung) und wo sie an zentraler Stelle im Domainmanagement zusammenlaufen.

Zu berücksichtigen sind dabei Themen wie: Konsolidierung aller Domains bei einem Registrar, eigene und fremde Server, registrieren von Unternehmenskennzeichen, aktive und passive Registrierung von Kern- und Vertipperdomains, deren Verwaltung, Umgang mit Rechtsverletzungen durch Dritte, Rechtsverfolgung.

Ein weites Feld, dass wohl überlegt bestellt werden will.


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